Bis zum Horizont

Dithmarschen: Land des Kohls und der Windräder

Rennrad, Norwid, Friedrichskoog
Die Nordsee lässt sich gerade nicht blicken.

Gestern wollte ich die magische 200-Kilometer-Marke knacken. Das Ziel war Friedrichskoog-Südspitze und dann wieder zurück bis nach Itzehoe. Leider hat es nicht gereicht – mir ist am Ende schlicht die Zeit ausgegangen, so dass ich mich in der Dithmarscher Pampa für die Rückfahrt in den Regionalzug gesetzt habe. Schade eigentlich, denn ich hatte gute Beine und mir das zugetraut.

Diverse Gründe. Neue Route in der Haseldorfer Marsch probiert: Verfahren.

Das einzige Mal in zwei Wochen, das die Drehbrücke in Neuendeich bewegt wird: Warten.

Das erste Mal in Brunsbüttel: Verfahren.

Nach Brunsbüttel: Gegenwind. Kein Windschatten, bedeckter Himmel, endlos lange Straßen durch Kohlfelder. Eher eine psychische Prüfung. Friedrichskoog war dann auch semitoll, Schlamm trifft Schlick trifft Watt.

War trotzdem super, das neue Fahrrad schnurrt wie eine Maschine und ich habe neue Landstriche entdecken dürfen. Einen Lernerfolg gibt es auch: Wenn ich die 200er-Grenze überschreiten will, muss ich mir im Vorfeld eine gute Strecke ausgucken.

 

Haseldorfer Marsch am Morgen.
Haseldorfer Marsch am Morgen.
Die Drehbrücke von Neuendeich dreht sich.
Die Drehbrücke von Neuendeich dreht sich.
Rennrad, Norwid, Haseldorfer Marsch
Kühe, Schafe und ganz hinten ein anderer Radfahrer.
Kurz vor Brokdorf. Hier wohnt man in Leuchttürmen.
Kurz vor Brokdorf. Hier wohnt man in Leuchttürmen.
Auch Brokdorf. Hier wohnt aber keiner.
Auch Brokdorf. Hier wohnt aber keiner.
So sieht das aus in Friedrichskoog.
So sieht das aus in Friedrichskoog.
Bahnstation im Wilden Westen.
Bahnstation im Wilden Westen.

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