Reiche Ernte in Ostelbien

Zu wenig gegessen, trotzdem angekommen

Rennrad, hamburg, Norwid
An der Elbe

Nachdem ich die letzten Wochen nur kleinere Fahrten auf vertrautem Terrain gemacht habe, wurde es Zeit für einen längeren Ausflug. Ich wollte an die Elbe und nach Hitzacker, von dort mit dem Zug wieder zurück nach Hamburg. Die Streckenplanung sah wie folgt aus:  die Elbe hoch bis Lauenburg, dann nach Bleckede auf der niedersächsischen Seite, und dann schnurstracks auf der Ostseite bis zum Ziel.

Allerdings habe ich mich am Vorabend nicht ordentlich verpflegt - also keine Nudeln gegessen - da ich nach einem anstrengenden Tag einfach zu schlapp war, mir noch etwas zu machen. Stattdessen: Chips, Joghurt, Bier, Apfel.

Das machte sich dann auch  am nächsten Tag bemerkbar. Zum einen, weil ich schlecht geschlafen habe, zum anderen, weil ich merkte, dass es irgendwie nicht rund läuft. Kam noch hinzu, dass ich für die geplante Zugrückfahrt noch Überziehklamotten und anderes Gedöns in meiner Apidura-Satteltasche dabei hatte -  ca. 3,5 kg, die sich bemerkbar machten.

Fiel mir also nicht so leicht, in den Flow zu kommen, mehrere kleine Unterbrechungen und die Wartezeit an der Fähre in Bleckede sorgten für eine etwas holprige Grundstimmung. Auf der Ostseite konnte ich mich nicht recht entscheiden, ob ich jetzt nach Hitzacker fahren soll oder nicht und bin da rumgeeiert. Dann habe ich die Apfelbaumallee entdeckt, bei der ich vor zwei Jahren schon einmal angehalten habe und mir die Satteltasche mit noch einem Kilo Äpfel vollgepackt. Es ist so eine schöne Gegend dort, insofern macht das auch Spaß, aber ich habe mich dann entschlossen, wieder über Bleckede nach Lüneburg zu fahren und dort den Metronom zu nehmen. Den ich dort auch prompt um zwei Minuten verpasst habe ...

Dennoch: das Wetter war großartig, die Landschaften in den Elbauen sind sehenswert - war eine schöne Tour. 

Rennrad, Hamburg, Norwid
Übervoll und köstlich.
Rennrad; Hamburg; Norwid;
Reiche Beute.

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